Was Tester über den Dyson 360 Vis Nav sagen
Der Dyson 360 Vis Nav ist ein reiner Saugroboter ohne Mopp und ohne Absaugstation: Er lädt an einer einfachen Ladestation, und den Staubbehälter leerst du selbst. Dyson setzt auf Saugkraft, mit einem D-förmigen Gehäuse und einer extrabreiten Bürstenwalze, die drei Arten von Borsten kombiniert, und navigiert mit einer 360-Grad-Kamera statt mit Lidar. Vacuum Wars hat ihn wochenlang getestet und nennt ihn einen der leistungsstärksten Roboter, die es derzeit gibt, mit deutlichen Schwächen.
Die Tester lobten das Saugen selbst: Auf Hartboden und Teppich gleichermaßen nahm er feinen bis groben Schmutz in einem Durchgang auf, und im Test mit in Teppich eingearbeitetem Sand schnitt er überdurchschnittlich ab. Schon in der niedrigsten Stufe übertrifft die Saugkraft, was viele Roboter auf höchster Stufe leisten, und in dieser Stufe ist auch der Akkuverbrauch sparsam. Eine ausfahrbare seitliche Saugdüse saugt bis an die Fußleiste, wo andere Roboter eine Seitenbürste einsetzen.
Die Kritik betrifft Navigation und Laufzeit. Die Kameranavigation brauchte länger als üblich zum Kartieren, die Karte war unübersichtlich und wurde von selbst nicht besser, und die Flächenabdeckung schwankte von Durchgang zu Durchgang. Auf voller Leistung ist der Akku schnell leer, was eines der schlechtesten Ergebnisse bei der Akkueffizienz ergibt, die Vacuum Wars gemessen hat. Der Roboter lädt dann nach und wird später fertig. Die App deckt das Nötigste ab, aber weniger als die Apps der großen Konkurrenten. Er ist ein Roboter für Menschen, denen Saugkraft über alles geht und die ihn gern selbst leeren.



