Was Tester über den Ecovacs Deebot T80 Omni sagen
Der Ecovacs Deebot T80 Omni ist das erste Modell der T-Serie mit dem OZMO-Walzenmopp aus der teureren X-Serie: eine Walze, die beim Wischen mit sauberem Wasser befeuchtet wird, das Schmutzwasser auswringt und an Kanten ausfährt. Die Omni-Station entleert den Staubbehälter in einen Beutel mit drei Litern, wäscht die Walze mit heißem Wasser, trocknet mit Heißluft und reinigt sich mit acht Sprühdüsen selbst. Der Roboter navigiert mit einem eingebauten Lidar und erkennt Hindernisse mit einer Kamera und strukturiertem 3D-Licht. Vacuum Wars hat einen gekauft, ihn wochenlang getestet und ihn bei seinen Awards Mitte 2025 auf Platz zwei gesetzt.
Das Wischen war herausragend: 139,5 Punkte bei angetrockneten Flecken gegenüber einem Durchschnitt von 93, bei nur 0,3 Gramm zurückgelassenem Wasser, wo der durchschnittliche Roboter über ein Gramm hinterlässt, für einen kombinierten Wischwert von 287 gegenüber 171 im Durchschnitt und knapp unter dem Spitzenmodell X9 Pro Omni. Plattgedrückte Tierhaare nahm er zu 99 Prozent auf, nach dem Langhaartest hatte sich nichts um die V-förmige Bürste gewickelt, und auf dem Standardparcours umfuhr er 11 von 12 Hindernissen. Eine Akkuladung reicht für mehr als hundert Quadratmeter, und die App bietet mehrere Karten, einen 3D-Grundriss, Live-Video und einen eingebauten Sprachassistenten.
Die Kritik: Während des Tests blieb der Roboter dreimal ohne erkennbaren Grund stehen, unter einem Couchtisch und an Tischbeinen, mit einer Fehlermeldung. Die Tester führten das auf einen Firmware-Fehler zurück und legten Sperrzonen um den Tisch. Auf dem schwierigeren Hindernisparcours umfuhr er 7 von 12 Gegenständen, im Ritzentest blieb mehr Schmutz zurück als erwünscht, die Station dosiert kein Reinigungsmittel, die Seitenbürste fährt nicht aus, und mit fast zehn Zentimetern passt er nicht unter die niedrigsten Möbel. Wer vor allem einen hervorragenden Wischroboter für weniger Geld als das Spitzenmodell sucht, ist hier gut bedient.






